Venenbehandlung für Krampfadern in Nürnberg und Erlangen

Krampfadern (Varizen) sind erweiterte, gewundene Venen, die in der Regel an den Beinen auftreten. Sie stellen nicht nur ein kosmetisches Problem dar, sondern können auch erhebliche Beschwerden verursachen.

  • Ursachen von Krampfadern

    • Venenschwäche: Die Venenklappen schließen nicht mehr vollständig, was dazu führt, dass das Blut in den Venen zurückstaut.
    • Bindegewebsschwäche: Schwaches Bindegewebe kann die Venenwände nicht ausreichend stabilisieren.
    • Erhöhter Venendruck: Verschiedene Faktoren wie Schwangerschaft, Übergewicht, langes Stehen oder Sitzen können den Druck in den Venen erhöhen.

  • Symptome von Krampfadern

    • Sichtbare, erweiterte und geschwollene Venen
    • Schweregefühl und Müdigkeit in den Beinen
    • Spannungsgefühl in den Beinen
    • Juckreiz oder Brennen in den betroffenen Bereichen
    • Beinschmerzen, besonders nach langem Stehen oder Sitzen
    • Nächtliche Wadenkrämpfe
    • Schwellungen der Beine

Krampfadern an Unterschenkeln, behandelbar durch Skleorisierung
Eine Frau mit Besenreiser am Unterschenkel, behandelbar durch Sklerosierung und Venenkleber

Therapiemöglichkeiten

Es gibt verschiedene Ansätze zur Behandlung von Krampfadern, die je nach Schweregrad und individuellen Beschwerden der Patienten ausgewählt werden. Dabei stehen sowohl konservative als auch operative und minimalinvasive Therapiemethoden zur Verfügung. Die Wahl der richtigen Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter das Ausmaß der Krampfadern, das Alter des Patienten und die bestehenden Beschwerden.



Wichtig ist, dass Krampfadern nicht nur aus kosmetischen Gründen behandelt werden sollten, da unbehandelte Varizen zu ernsthaften Komplikationen wie Venenentzündungen, Thrombosen oder Beingeschwüren führen können.


  • Konservative Therapie

    • Kompressionstherapie: Das Tragen von Stützstrümpfen fördert den Blutfluss und verhindert Schwellungen.
    • Bewegung und Hochlagern der Beine: Regelmäßige Bewegung und das Hochlagern der Beine helfen, den Blutfluss zu unterstützen.
    • Venengymnastik: Spezielle Übungen regen die Durchblutung in den Beinen an und entlasten die Venen.
    • Gewichtsreduktion: Ein gesundes Körpergewicht reduziert den Druck auf die Venen und kann die Symptome lindern.
    • Vermeidung von langem Stehen oder Sitzen: Langes Stehen oder Sitzen verschlechtert den Blutfluss und sollte möglichst vermieden werden.

  • Operative Therapie

    • Venenstripping: Bei diesem Eingriff wird die betroffene Vene vollständig oder teilweise operativ entfernt, um den Blutfluss durch gesunde Venen umzuleiten.
  • Minimal-invasive Therapie: Verödung (Sklerosierung)

    • Flüssige Form: Bei Besenreisern wird ein flüssiges Verödungsmittel in die betroffene Vene injiziert, wodurch sie sich verschließt. Die Injektion erfolgt mit einer sehr feinen Nadel und kann gelegentlich ein leichtes Brennen verursachen. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses wird empfohlen, nach der Behandlung für einige Tage Kompressionsstrümpfe zu tragen. Der Alltag kann sofort nach der Behandlung wieder aufgenommen werden.
    • Schaumverödung: Größere, varikös veränderte Seitenäste von Krampfadern können mit Schaumverödung behandelt werden. Hierbei wird ein Verödungsmittel-Schaum in die Vene injiziert, was zu deren Verschluss führt, ohne dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist. Auch hier sollten Kompressionsstrümpfe getragen werden, um die Ergebnisse zu optimieren.

    In einigen Fällen sind mehrere Sitzungen notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch darüber, ob diese Methode für Sie geeignet ist.


  • Minimal-invasive Therapie: Mini-Phlebektomie

    Kleinere Krampfadern werden durch minimal-invasive Hautschnitte entfernt.

  • Minimal-invasive Therapie: Laser- und Radiofrequenztherapie

    Bei der Lasertherapie handelt es sich um ein schonendes Verfahren, bei dem mithilfe eines Katheters Laserfasern in die betroffene Vene eingebracht werden. 


    Die Hitze, die dabei entsteht, verschließt die Vene, während das umliegende Gewebe geschont wird. Die Krampfader wird anschließend vom Körper abgebaut. 


    Dieser Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und hinterlässt keine sichtbaren Narben.

  • Minimal-invasive Therapie: Medizinische Venenkleber

    Das schonendste Verfahren ist der Einsatz von Venenkleber, bei dem die betroffene Vene mithilfe eines speziellen Klebers verschlossen wird. 


    Diese Methode erfordert weder Kompressionsstrümpfe noch eine Anästhesie, und Sie können bereits am nächsten Tag wieder aktiv sein. 


    Ein Vorteil des VenaSeal™-Verfahrens ist, dass dabei keine Hitze eingesetzt wird, was den Körper weniger belastet.

Ultraschalluntersuchung von Beinvenen zur Prävention im Zuge eines Gefäß Check-ups
Verödung von Krampfadern durch moderne Lasertherapie in Erlangen

Wichtig: Krampfadern sollten nicht ignoriert werden, da sie zu Komplikationen wie Venenentzündungen, Thrombosen oder Beingeschwüren führen können.

Unsere FAQs zum Thema Krampfadern:

  • Was sind Krampfadern?

    Krampfadern (Varizen) sind erweiterte, gewundene Venen, die in der Regel an den Beinen auftreten. Sie können sowohl kosmetische Probleme als auch erhebliche Beschwerden verursachen.

  • Was sind die häufigsten Symptome von Krampfadern?

    Zu den häufigsten Symptomen gehören sichtbare, erweiterte Venen, ein Gefühl von Schwere und Müdigkeit in den Beinen, Spannungsgefühle, Juckreiz, Schmerzen nach langem Stehen oder Sitzen, nächtliche Wadenkrämpfe und Schwellungen der Beine.

  • Was sind die Hauptursachen für Krampfadern?

    Die Hauptursachen sind Venenschwäche, Bindegewebsschwäche und erhöhter Druck in den Venen, der durch Faktoren wie Schwangerschaft, Übergewicht und langes Stehen oder Sitzen verursacht werden kann.

  • Wie werden Krampfadern diagnostiziert?

    Die Diagnose erfolgt durch eine klinische Untersuchung, bei der der Arzt die Venen und Symptome beurteilt. In einigen Fällen können zusätzliche Untersuchungen wie Ultraschall erforderlich sein.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Krampfadern?

    Es gibt verschiedene Ansätze, darunter konservative Therapien wie Kompressionstherapie, operative Eingriffe wie Venenstripping und minimal-invasive Verfahren wie Verödung oder Lasertherapie.

  • Was ist die Kompressionstherapie?

    Die Kompressionstherapie beinhaltet das Tragen von speziellen Stützstrümpfen, die den Blutfluss fördern und Schwellungen in den Beinen verhindern.

  • Wann ist eine operative Therapie notwendig?

    Eine operative Therapie kann erforderlich sein, wenn die konservativen Maßnahmen nicht ausreichend sind oder wenn die Krampfadern zu ernsthaften Beschwerden oder Komplikationen führen.

  • Was ist die minimal-invasive Therapie?

    Minimal invasive Therapien umfassen Verfahren wie Verödung, Mini-Phlebektomie, Laser- und Radiofrequenztherapie sowie die Anwendung von Venenkleber, die alle weniger invasiv sind als traditionelle Operationen.

  • Wie lange dauert die Genesung nach einer Behandlung von Krampfadern?

    Die Genesungszeit kann je nach Art der Behandlung variieren. Nach minimal invasiven Eingriffen können Patienten oft schnell in ihren Alltag zurückkehren, während die Genesung nach operativen Eingriffen länger dauern kann.

  • Welche Risiken bestehen, wenn Krampfadern unbehandelt bleiben?

    Unbehandelte Krampfadern können zu ernsthaften Komplikationen führen, wie Venenentzündungen, Thrombosen oder Beingeschwüren. Es ist wichtig, Krampfadern frühzeitig zu behandeln, um solche Risiken zu minimieren.

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