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Lipödem

Ihr Spezialist für
Lipödem-Behandlungen
in Nürnberg und Erlangen.

Eine chronische Fettverteilungsstörung, die ernst genommen werden muss. Wir hören zu, untersuchen sorgfältig – und besprechen offen, was konservativ und was operativ möglich ist.

Lipödem-Diagnostik in der Privatpraxis

Einleitung

Das Lipödem wird oft zu spät erkannt — oder gar nicht.

Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die vor allem Frauen betrifft. Typisch sind symmetrische Fettansammlungen an Armen, Beinen, Gesäß und Unterschenkeln, während der Oberkörper meist schlank bleibt.

Zuletzt aktualisiert: . Inhalte werden regelmäßig auf den aktuellen Stand der Medizin geprüft.

Ursachen & Einflussfaktoren

Warum entsteht ein Lipödem?

Genetische Veranlagung, hormonelle Einflüsse sowie Stoffwechselstörungen, lymphatische Fehlfunktionen und chronische Entzündungen können das Lipödem auslösen oder verstärken. Die Erkrankung beginnt häufig in Phasen hormoneller Umstellung – Pubertät, nach Schwangerschaften oder in der Menopause.

Beratungsgespräch zum Lipödem in der Privatpraxis
Sachliche Aufnahme der Beine einer Patientin auf der Untersuchungsliege während der Lipödem-Diagnostik

Symptome

Die typischen Anzeichen erkennen.

Häufige Beschwerden sind ungleichmäßige Fettverteilung, Schweregefühl, Schmerzen bei Belastung und Berührung, Hautveränderungen, blaue Flecken bei leichten Stößen und Schwellungen an Armen und Beinen.

Typen & Stadien

Klassifiziert nach Körperregion und Schweregrad.

Wir klassifizieren das Lipödem nach Körperregion (Hüfte, Gesäß, Oberschenkel, Unterschenkel, Arme) und drei Schweregraden – von weicher Fettverteilungsstörung bis hin zu ausgeprägten Knoten und Ödemen. Wichtig: Das Stadium beschreibt das Erscheinungsbild, nicht den Leidensdruck.

Dr. Rahmanian bei der Befundbesprechung am Schreibtisch
Befundbesprechung mit der Patientin

Diagnose & Therapie

Klare Diagnose. Ehrlicher Therapieplan.

Die Diagnose erfolgt durch Facharzt in Nürnberg oder Erlangen mittels Anamnese, körperlicher Untersuchung, Hautbefund und Ultraschall. Konservative Behandlung umfasst Kompressionstherapie, manuelle Lymphdrainage, Bewegung und Ernährungsmaßnahmen. In fortgeschrittenen Fällen kann eine operative Behandlung mittels Liposuktion die Symptome deutlich lindern.

FAQ

Unsere FAQs zum Thema Lipödem

Was ist ein Lipödem?
Eine chronische, schmerzhafte Fettverteilungsstörung – fast immer bei Frauen. Charakteristisch ist die symmetrische Vermehrung des Unterhautfettgewebes an Beinen, oft auch Armen. Hände und Füße bleiben typischerweise schlank.
Was sind die häufigsten Symptome eines Lipödems?
Druck- und Berührungsschmerzen, Spannungsgefühl, schon bei leichten Stößen ausgeprägte Blutergüsse, Schweregefühl und sichtbare Disproportion zwischen Rumpf und Extremitäten.
Wie wird ein Lipödem diagnostiziert?
Die Lipödem-Diagnose ist eine klinische Diagnose – Gespräch, Untersuchung, Tastbefund. Es gibt keinen Bluttest, der die Erkrankung beweist. Eine begleitende Sonographie hilft bei der Abgrenzung gegenüber Lymphödem und Adipositas.
Welche Ursachen sind für die Entstehung eines Lipödems bekannt?
Erbliche Veranlagung, hormonelle Einflüsse, Stoffwechselstörungen, lymphatische Fehlfunktionen und chronische Entzündungen können das Lipödem auslösen oder verstärken.
Wie wird ein Lipödem behandelt?
Die Therapie ist mehrgleisig. Konservativ: komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) mit Lymphdrainage, Kompression, Bewegung. Operativ: Liposuktion in lymphsparender Technik.
Was sind die verschiedenen Stadien eines Lipödems?
Stadium I: Hautoberfläche glatt, Unterhaut gleichmäßig verdickt. Stadium II: Hautoberfläche uneben, knotige Strukturen. Stadium III: ausgeprägte deformierende Fettlappen, häufig mit funktionellen Einschränkungen.
Welche Rolle spielen genetische Faktoren?
Eine familiäre Häufung ist die Regel. Wenn Mutter oder Schwester ein Lipödem haben, ist das eigene Risiko deutlich erhöht.
Können auch Männer von Lipödemen betroffen sein?
Sehr selten – meist nur bei ausgeprägten hormonellen Veränderungen oder begleitend bei bestimmten Erkrankungen.
Wie kann ich mein Risiko für ein Lipödem senken?
Direkt verhindern lässt sich ein Lipödem nicht. Gewicht halten, gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Kompression in hormonellen Umstellungsphasen können das Fortschreiten verlangsamen.
Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?
Sobald Sie schmerzhafte, symmetrische Schwellungen oder Disproportion bemerken, die auf Diät und Sport kaum reagieren – am besten ohne lange zu warten.
Empfangsbereich der Privatpraxis Nürnberg

Termin

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